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Universität Hannover

Arbeitsgruppe für Technologische Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern (AG TZE)

Studium

Bewerbung / Zulassung:

Durch ein Anschreiben oder eine E-Mail, das ein Studieninteresse darlegt, werden Informationen zu unserem Masterprogramm sowie ein Bewerbungsformular versendet. Sind alle Angaben vollständig und alle notwendigen Papiere als beglaubigte Kopien dem Antrag beigefügt, wird geprüft, ob der Bewerber für das Studium geeignet ist. Als Bewertungsgrundlage dafür dienen Zeugnisse, Empfehlungsschreiben, der Lebenslauf sowie alle sonstigen Unterlagen (z.B. Begründung des Studienwunsches bei AG TZE, etc.). Eine Auswahlkommission entscheidet im weiteren Verlauf des Verfahrens über die Eignung und über die Zulassung des Bewerbers zum Studium. Wird ein Bewerber zum Studium zugelassen, erhält er eine offizielle Bescheinigung, die ihm einen Studienplatz für ein bestimmtes Jahr zusagt. Bewerbungsfristen: DAAD- Stipendium : 31.08. (Eingang AGTZE); Selbstfinanziertes Studium: 01.01.(Eingang AGTZE).
Download des AG TZE Antragformulars

Kosten und Stipendien:

Die gesamten Kosten für einen Studienaufenthalt in unserem Masterprogramm belaufen sich auf ungefähr 16.000 Euro bis 19.000 Euro. Diese Kosten schließen die monatlichen Ausgaben für Lebenshaltung, Unterkunft und den Semesterbeitrag ein. Da die Universitäten finanziell stark von staatlicher Seite gefördert werden, sind keine hohen Studiengebühren zu bezahlen. Trotz allem ist zu Beginn jeden Semesters eine Studiengebühr von 200 EUR von Selbstfinanzierern zu zahlen. Für Studierende der Universität Hannover ist die Nutzung der Bibliothek, des CIP-Pools und des ÖPNV kostenfrei. Weiterhin werden in der Mensa kostengünstige Mahlzeiten angeboten.
Aufstellung der monatlichen Kosten:
Unterkunft:200 - 300 EUR
Lebensmittel:200 EUR
Universitätsgebühren (incl. ÖPNV):30 - 90 EUR
Krankenversicherung:55 EUR
Individuelle Ausgaben:125 - 175 EUR
Der Studienaufenthalt in Deutschland ist im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten in vielen anderen Ländern teuer. Daher gewährt z.B. der DAAD - Stipendien, die das Studieren in Deutschland ermöglichen. Da die Anzahl der Bewerber aber jedes Jahr sehr groß ist, können leider nur wenige eines der wenigen DAAD - Stipendien bekommen. Neben der Selbstfinanzierung gibt es noch die Möglichkeit, sich bei anderen Stipendiengebern um eine Finanzierungsbeihilfe zu bemühen.
Download einer Liste möglicher Stipendiengeber

Pass und Visum:

Damit die Auslandsvertretungen der BRD (Botschaften oder Konsulate) ein Visum ausstellen, sind folgende Unterlagen notwendig:
Der Pass (i.d.R. der Reisepass) muss länger gültig sein, als der Studienaufenthalt ist.
Gesundheitszeugnis (vom Herkunftsland abhängig)
Nachweis der Finanzierung des Studiums in Deutschland
Bitte darauf achten, dass Sie nicht mit einem Touristenvisum nach Deutschland einreisen. Dieses Visum ist maximal drei Monate gültig und kann nicht verlängert werden. Dieses bedeutet, dass man nach Ablauf dieser drei Monate in das Herkunftsland zurückreisen muss, um sich dort ein neues Visum zu besorgen. Im Falle eines Bewerbervisums ist darauf zu achten, dass dieses ebenfalls nur eine Gültigkeit von drei Monaten hat, wohl aber bei der Ausländerbehörde in eine längerfristige Aufenthaltsgenehmigung umgewandelt werden kann.
Informationen dazu bei den Auslandsvertretungen (Botschaft oder Konsulat) der BRD im Heimatland oder unter:
Auswärtiges Amt
Downdload Antragsformular

Sprachkenntnisse:

Da unser Studium vollständig in deutscher Sprache gehalten wird, sollten die Studierenden schon vor der Einreise mit einem Deutschkurs beginnen. Zudem können sich die Studierenden nur an der Universität Hannover einschreiben, wenn sie eine bestandene Sprachprüfung für das Studium an deutschen Universitäten, d.h. einen „TestDaF“ oder eine „DSH“ (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang) nachweisen können. StipendiatInnen des DAAD absolvieren daher einen sechsmonatigen Sprachkurs bei der Innovationsgesellschaft der Universität Hannover mbH (IGEL), der mit einer TestDaF- bzw. einer DSH-Prüfung abschließt. Studierende, die ihren Deutschlandaufenthalt und ihr Studium selbst finanzieren, sollten ebenfalls einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten (bei sehr intensivem Lernen am Vor- und Nachmittag!) für den Erwerb der deutschen Sprache bis zum TestDaF- bzw. DSH-Niveau einplanen, denn vor der Anmeldung zur Sprachprüfung sollten Sie ca. 800-1200 Unterrichtsstunden in einem Deutschkurs besucht haben. Die Anforderungen der DSH und des TestDaF sind sehr hoch (abgeschlossene Mittelstufe / Oberstufe) und diesen Sprachstand benötigen Sie, um die Veranstaltungen im Studium tatsächlich verstehen zu können. Daher ist es wichtig, sich frühzeitig um die Verbesserung der Sprachfertigkeit zu kümmern. Da der Aufenthalt und die Vorbereitungskurse an privaten Sprachschulen in Deutschland relativ teuer sind, wird empfohlen, schon im Heimatland Deutschkurse zu belegen. Bewährt haben sich dafür die Goethe-Institute in den einzelnen Ländern www.goethe.de Außerdem können Studierende von der DSH befreit werden, wenn sie eine Zentrale Oberstufenprüfung (ZOP) des Goethe-Instituts oder das Kleine Sprachdiplom (KDS) des Goethe-Instituts oder das Große Sprachdiplom (GDS) des Goethe-Instituts vorweisen. Den TestDaF können Sie sowohl in Ihrem Heimatland als auch in Deutschland ablegen. Alle deutschen und weltweiten Testzentren, an denen Sie diese Sprachprüfung ablegen können, sowie viele weitere interessante Informationen finden Sie auf der Homepage des TestDaF-Instituts www.testdaf.de In Hannover wird der TestDaF vom Testzentrum Innovationsgesellschaft mbH Universität Hannover abgenommen www.innovationsgesellschaft.de. Eine DSH können Sie an verschiedenen Hochschulen in Deutschland ablegen. Jede Universität legt verschiedene Prüfungstermine fest und bietet eigene Prüfungen an, die sich meistens in ihren Aufgabenstellungen sowie in den Prüfungsgebühren unterscheiden. An der Universität Hannover wird die DSH vom Fachsprachenzentrum der Universität Hannover angeboten www.fsz.uni-hannover.de . Weitere Informationen zur DSH in Hannover finden Sie dort bzw. auf der Homepage der Innovationsgesellschaft Universität Hannover mbH, Geschäftsbereich Sprachen www.innovationsgesellschaft.de. Allgemeine Informationen sowie Prüfungsbeispiele zu DSH und TestDaF finden Sie im Internet auf den Seiten des DAAD www.daad.de/deutschland/de/2.5.2.html (http://www.daad.de/deutschland/de/2.5.2.html) sowie des FaDaF www.fadaf.de/de/sprachpr_fungen (Fachverbandes Deutsch als Fremdsprache).

Studienvorbereitendes Sprachkursangebot durch die Innovationsgesellschaft Universität Hannover mbH (IGEL):

Die Innovationsgesellschaft Universität Hannover mbH (IGEL) bietet kostenpflichtige Deutschkurse an, die auf die Sprachprüfungen Deutsch für das Studium an deutschen Universitäten, TestDaF und DSH, vorbereiten. Diese Kurse sind von unterschiedlicher Dauer und Intensität und unterscheiden sich dementsprechend in der Höhe der Gebühren. Für die Teilnahme an den TestDaF- und DSH-Kursen sind normalerweise Mittelstufenkenntnisse Voraussetzung. Teilweise werden „Sonderkurse“ für bestimmte Gruppen angeboten. Über das aktuelle Kursangebot und die Kursgebühren können Sie sich im Internet informieren unter www.innovationsgesellschaft.de, Geschäftsbereich Sprachen. Persönlich erhalten Sie Informationen bei Frau Katz, Frau Lau oder Frau Schimmel Innovationsgesellschaft mbH (IGEL) Universität Hannover Geschäftsbereich Sprachen Königsworther Platz 1 D-30167 Hannover. Auch bei zahlreichen anderen externen Sprachschulen werden Vorbereitungskurse für den TestDaF und die DSH angeboten.
Download Informationsblatt Deutschkurs an der IGEL

Immatrikulation:

Um sich als ordentlicher Student der Universität Hannover einschreiben (immatrikulieren) zu können, müssen folgende Unterlagen vollständig sein:
Zulassungsbescheid (Stipendienzusage oder Studienplatzbestätigung)
Zahlungsnachweis zum Semesterbeitrag
Nachweis der Krankenversicherung (Studierende >30 Jahre werden vom DAAD versichert)
Ausgefüllter Meldebogen
Antrag auf Zulassung
Nachweis der Sprachkenntnisse (mind. Grundstufe II)
Pass mit gültigem Visum
Passbilder
Bei der Einschreibung ist ein Betrag von ca. € 238,- (Stipendiaten ca. € 156,-) zu überweisen. In diesen Betrag enthalten ist eine Verwaltungskostenpauschale, eine ÖPNV-Fahrkarte für 6 Monate für das Land Niedersachsen und ein Beitrag für das Studentenwerk Hannover. Zu den Aufgaben des Studentenwerks gehören die Verwaltung der Studentenwohnheime, Mensen und sozialen Einrichtungen.

Ansprechpartner:

Frau G. von Bieberstein Tel.: 0511 762-2020
Frau E. Tumm Tel.: 0511 762-2020

SPRECHZEITEN: Mo-Do: 09-17 Uhr, Fr: 09-15 Uhr

Krankenversicherung:

Bei der Einschreibung hat jeder Bewerber eine Krankenversicherung nachzuweisen. Dafür muss der Bewerber eine Krankenkasse auswählen, den Nachweis erbringen, dass er Student ist (oder es, sobald er krankenversichert ist, sein wird) und die ersten Beitragsraten zahlen. Für Studierende gelten bei jeder Krankenkasse in etwa die gleichen Beitragssätze von ca. EUR 55,-/Monat.

Wohnung / Unterbringung:

Die Suche nach einer passenden Unterkunft ist rechtzeitig vor dem Studienaufenthalt zu organisieren. Gerade für Studierende, die keine Möglichkeit haben Besichtigungstermine wahrzunehmen, ist es schwer eine Unterkunft in Hannover zu bekommen. Soweit es möglich ist, sind die Mitarbeiter der AGTZE bei der Suche nach einer Unterkunft behilflich. Es hat sich dabei als sehr effektiv erwiesen, Kontakte zu Studierenden der AGTZE herzustellen, die im Vorfeld ein Zimmer suchen. Wer in Hannover Zimmer / Wohnungen sucht, sollte sich mit folgenden Informationsquellen vertraut machen:
Die Tageszeitungen HAZ (Hannoversche Allgemeine Zeitung) und NP (Neue Presse) drucken in den Ausgaben vom Mittwoch und in der Wochenendausgabe Angebote des Wohnungsmarktes ab.
Zimmer in WGs werden vorwiegend in Zeitung “Der Heiße Draht” angeboten. “Der Heiße Draht” erscheint zweimal wöchentlich (Dienstag, Freitag) und ist jeweils am Vorabend ab 22.00 Uhr am Zeitungskiosk/Hauptbahnhof erhältlich. www.dhd.de
Weiter sollte man regelmäßig die Aushänge in den einzelnen Fachbereichen und im Uni-Hauptgebäude (Kellergeschoss) lesen. Manchmal hat auch der AStA Wohnungsangebote vorliegen. Hier hat man die größten Erfolgschancen ein angemessenes Zimmer zu finden.
Mitwohnzentrale, Weißekreuzstraße 18, Tel.: 0511 - 18445.
Das Studentenwerk Hannover, Jägerstraße 3-5, vermittelt bei Nachweis der Immatrikulation Zimmer in Studentenwohnheimen. Die Wohnheimverwaltung (Herr Gertz Tel.: 762-88048) nimmt zur Zeit Ihre Wünsche in einer Warteliste auf. www.studentenwerk-hannover.de
Die Privatzimmervermittlung des Studentenwerkes Hannover, Jägerstraße 3-5, Sprechzeiten : Mo. und Fr. 9.00 – 12.00 Uhr und Di. 13.30 – 15.00 Uhr, Tel.: 0511 – 76 – 88 029, wohnen@studentwerk-hannover.de
Das Studentenwerk betreibt außerdem eine kostenlose Online Wohnraumbörse.
Die Privatzimmervermittlung des Hochschulbüro für Internationales , Welfengarten 1A, Raum 003
Sprechzeiten : Mo. 14 - 15 Uhr
E-Mail: zimmervermittlung@zuv.uni-hannover.de
Tel.: 762-5480
Die besten Erfolge für ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft sind über das Angebot im Internet zu erzielen.
www.wg-gesucht.de
www.wg-welt.de
www.wgcompany.de
www.studenten-wg.de
www.dialclick.de
www.dhd24.de
www.studentenwohnung.de
www.studenten-wg.de
www.wg-zimmer.de
www.wgfuerdich.de
www.wohnung.net
www.wohngemeinschaft.de
www.wohnungssuche.de

Darstellung des Kursprogramms

Allgemeines:

An der AG TZE werden den Studierenden 22 Kurse angeboten. Aus diesen 22 Kursen sind mindestens 12 zu wählen, die innerhalb der Regelstudienzeit mit Erfolg abzuschließen sind. Vom betreuenden Institut anerkannte Hausübungen sind Prüfungsvoraussetzung.

Belegungsplan / Prüfungsplan:

Jeder Studierende der AG TZE hat im Laufe des ersten Semesters einen Belegungsplan und vor der ersten Fachprüfung einen Prüfungsplan bei der Studiengangleitung einzureichen. Der Belegungsplan wird i.d.R. schon vor Aufnahme des Studiums individuell ausgearbeitet und stellt eine unverbindliche Auswahl der jeweils beabsichtigten Fächerwahl dar. Mittels des Belegungsplans werden dann die Stundenpläne erstellt. Weiterhin dient der Belegungsplan der Plausibilitätskontrolle der individuellen Fächerkombination. Nach einer Eingewöhnungs- und Orientierungszeit muss der Studierende sein Studienvorhaben vor der ersten Fachprüfung anhand eines Prüfungsplanes fixieren. Änderungen dieses Prüfungsplanes sind dann nur noch nach Antragsstellung möglich.

Praktikum:

Jeder Studierende hat im Laufe seines Studiums ein mind. einmonatiges Praktikum nachzuweisen. Dieses Praktikum soll zum einen dazu dienen, Einblicke in den Berufsalltag deutscher Ingenieure zu gewinnen und zum anderen Verfahrenstechniken und Bauweisen, die während des Studiums nur theoretisch behandelt werden können, in Anwendung zu sehen. Für das Praktikum ist keine zeitliche Vorgabe vorgesehen, es wird aber wegen der vertieften Kenntnisse in Sprache und Theorie empfohlen, das Praktikum im vierten Semester abzulegen. Bei der Bewerbung ist darauf zu achten, dass auf korrekte Formulierung und typische Unterteilung geachtet wird, d.h. eine Bewerbung ist mit einem Anschreiben, einem Lebenslauf und entsprechenden Gutachten wie z.B. Empfehlungsschreiben auszustatten. Die Organisation des Praktikums obliegt dem Studierenden.
Es wird dringend empfohlen, sich rechtzeitig um einen Praktikumsplatz zu bemühen. Erfahrungsgemäß hat leider nur 1 von 8 Bewerbungen einen Platz zur Folge.

Kursübersicht:

Um die Auswahl der Kurse zu erleichtern, werden im Folgenden die einzelnen Kurse kurz dargestellt.
Baugrubensicherung
Baumanagement
Betontechnologie
Planung und Entwurf von Brücken
Erd- und Dammbau / Grundbaudynamik
Experimentelle und theoretische Bodenmechanik
Geographische Informationssysteme
Graphische Datenverarbeitung
Gründungen und Spezialtiefbau
Konstruktiver Straßenbau
Landmanagement und Fernerkundung
Materialprüfung und Qualitätskontrolle
Messmethoden in der Geotechnik
Siedlungswasserwirtschaft
Softwaremethoden
Straßenentwurf
Tunnelbau
Grundlagen der Verkehrs-, Stadt-, und Regionalplanung
Entwurf und Betrieb von Straßenverkehrsanlagen
Wasserwirtschaft
Wasserwirtschaft in Entwicklungsländern
Geotechnik

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