Arbeitsgruppe für Technologische Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern (AG TZE)
Interdisziplinäres Projektseminar
Rückblick 2003
Im Sommersemester 2003 wurde von den Studierenden des Masterstudienganges „Geotechnik und Infrastruktur“ im Rahmen des interdisziplinären
Projektseminars das Großprojekt "Jade Weser Port" behandelt und in Vorträgen und Ausarbeitungen dargestellt.
„Deutschland braucht einen Tiefwasserhafen, um bis zum Ende dieses Jahrzehnts an der schnellen Weiterentwicklung des Containerverkehrs teilnehmen
zu können. Die Osthäfen nehmen eine immer größere Bedeutung ein. Neue wachsende Märkte entstehen im Baltikum, insbesondere in Russland. Die
Landverbindungen sind schon weitgehend überlastet, sodass in Zukunft eine noch größere Bedeutung auf die Feederdienste zukommt. Überproportionales
Wachstum der Warenströme erhöht die Nachfrage nach effizienten Umschlagsplätzen. Immer größere Containerschiffe werden in Zukunft geplant, um die
Transportkosten zu senken. Rotterdam und Asien stellen sich bereits auf die Schiffe der neuen Generation ein. Die Containerumschlagskapazität in
deutschen Häfen wird sich voraussichtlich in den nächsten 15 Jahren verdoppeln. Vor dem Hintergrund dieser ansteigenden Mengen- und Schiffsgrößenentwicklung
ist ein Tiefwasserhafen an der deutschen Nordseeküste eine Notwendigkeit.“ Quelle: www.jadeweserport.de
Ein solcher Tiefwasserhafen ist der Jade-Weser-Port und soll im Jadebusen in der Nähe der Stadt Wilhelmshafen gebaut werden. Diese Baumaßnahme
vereint verschiedene Aufgabenstellungen aus dem Fachbereicht Bauingenieur- und Vermessungswesen und soll deshalb im Rahmen des interdisziplinären
Projektseminars des Masterstudienganges „Geotechnik und Infrastruktur“ genauer untersucht werden.
Weitere Informationen: http://www.jade-weser-port.de/web/download/pre100203.pdf
| Eindrücke während des Projektseminars |
|
|

|